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  • Das Goethe Haus in Weimar

Praktische Informationen

Adresse
Frauenplan 1
99423 Weimar
Deutschland

Koordinaten für´s Navigationssystem:

Breitengrad: 50.977851
Längengrad: 11.328334
Öffnungszeiten

April-September: Dienstag-Sonntag 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Samstag 9:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Oktober: Dienstag-Sonntag 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr

November-März: Dienstag-Sonntag 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Eintrittspreise

Erw.: 8,50 €, Erm.: 7,00 €, Schüler (16-20 Jahre): 2,50 €,
Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren frei

Kontakt
Verkehrsmittel
Hinkommen & Parken: 

Parkaus in der Nähe, gut ausgeschildert

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Goethe-Haus

 (1 Stimme)

Das große elegante Haus, mit der Frontseite zum Frauenplan, liegt genauso vor mir, wie ich es mir über viele Jahre lang vorgestellt habe. Der Andrang ist groß und ich muss nach dem Kauf meiner Eintrittskarte eine Weile warten, bis ich hinein darf. Das ist aber gut so, da es sicherlich keinen Spaß macht, sich dicht an dicht gedrängt durch das Haus zu schieben. Eigentlich müsste ich meine Handtasche einschließen, aber die spärlichen Schließfächer reichen bei Weitem nicht aus und so darf die gesamte Gruppe, die als nächstes hinein darf, die Taschen behalten. Wir sollen aber aufpassen, den Alarm nicht auszulösen, wird uns mit auf dem Weg gegeben. Mit einem komfortablen Audioguide ausgestattet mache ich mich auf die Reise durch das Wohnhaus des Dichterfürsten. Ungefähr fünfzig Jahre lebte er hier, eine stattliche Anzahl von Jahren.

Unten im gepflasterten Hof tippe ich die erste Nummer ein und höre den Text über die Remise. Ein Schaudern erfüllt mich, vor der Kutsche Goethes zu stehen, die er für kurze Strecken benutzte. Ein paar seiner Koffer liegen davor. Die Gasse durch den Hof ist eine Einbahnstraße: zum einen Tor fuhr die Kutsche hinein und zum anderen auf der gegenüberliegenden Seite wieder hinaus, da der Platz zum Wenden des Gefährts fehlte.

Über eine Treppe mit breiten Stufen - die ein schnelles Hinaufhasten angeblich unmöglich machten, was ich nicht glaube aber jetzt besser nicht teste - gehts hoch zu den Wohnräumen. In der "Kleinen Küche" wurden die Speisen warm gehalten.

Jeder der vielen Räume ist in einer anderen behaglichen Farbe gestrichen. Eine Anzahl von Räumen weist mit den Fenstern zum Frauenplan hin. Bilder hängen an den Wänden, Originalmöbel sind noch da und Büsten sind anzuschauen. Schränke mit vielen schmalen Schubfächern nahmen die Sammlungen des Bewohners auf. Das Haus wirkt behaglich und war sicherlich sehr angenehm zu bewohnen. Hübsch ist die Bibliothek, in die man durch eine vergitterte Tür hinein lugen darf. Reizend ist der Gartensaal, mit einem direkten Zugang zum malerischen Garten, der Lieblingsort von Christiane. Dort baute sie auch Gemüse an, u.a. Artischocken.

Beeindruckend ist natürlich der Blick ins Arbeitszimmer, wo er - laut Ansage auf meinem Audioguide - beim Diktieren den Tisch zu umrunden pflegte und zur Irritation der Mitschreibenden druckreife Sätze diktierte. Hier ist wohl ein großer Teil seiner Werke entstanden. Ich stelle mich an und strecke, als ich an der Reihe bin, den Kopf über die Absperrung in das Zimmer hinein, glücklicher Weise löst dies keinen Alarm aus. Das Fenster des Arbeitszimmers zeigt zum Garten.

Gerne wäre ich alleine in den Räumen und würde inmitten der Dinge, die den Dichter umgaben, versuchen, ihm nachzuspüren. Diese Imagination gelingt inmitten des Besucherstroms nicht und ich bin dankbar, dass dieser Besucherstrom bereits limitiert ist und nicht noch beengender ausfällt.

Sicherlich ist das Haus auch ein Zeugnis bürgerlichen Wohnens vor über 200 Jahren und Brechts Zitat geht mir erneut durch den Kopf "Nur im Wohlstand lebt es sich angenehm." Ich gewinne den Eindruck, in diesem wunderbaren Haus konnte man sehr angenehm leben und arbeiten.

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