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Saalfeld - die Stadt der weltberühmten Feengrotten

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Saalfeld ist Tor zu einer der schönsten Regionen Thüringens. Geschichte, Kunst und Kultur inmitten einer beeindruckenden Landschaft versprechen hier Erholung und Entspannung. Die Saalfelder „Feengrotten“ und die Saaletalsperre Hohenwarte sind nur zwei von vielen touristischen Sehenswürdigkeiten.

Mit ihrer über 1100-jährigen Geschichte gehört die Stadt Saalfeld zu den ältesten Städten des Freistaates Thüringen.

Saalfeld liegt im Tal der Saale, die der Stadt einst ihren Namen gab, in etwa 235 Metern Höhe. Südwestlich der Stadt beginnt das Thüringer Schiefergebirge mit über 500 Meter hohen Bergen am Stadtrand. In südlicher Richtung liegt das Tal der Saale bzw. ihrer Nebenflüsse Loquitz und Sormitz. Diese Täler sind tiefe, enge Täler, die landschaftlich sehr reizvoll sind. Darüber hinaus liegt im Südosten der Stadt das Talsperrensystem „Saalekaskade“, welches sich entlang der Saale bis nach Bad Lobenstein erstreckt und mit der Bleilochtalsperre und der Talsperre Hohenwarte die größten Talsperren Thüringens und zwei der größten Talsperren Deutschlands beinhaltet. Östlich der Stadt beginnt die Orlasenke, eine fruchtbare, breite Talsenke, die sich bis zur 35 Kilometer östlich gelegenen Stadt Triptis erstreckt. Nördlich von Saalfeld die Vordere Heide, der südwestlichste Ausläufer des Thüringer Holzlandes mit dem 481 Meter hohen Kulm, dem Hausberg der Stadt, auf welchem sich ein Stahlfachwerkturm befindet, von dem aus man das gesamte Umland überblicken kann. Bei Saalfeld beginnen die Buntsandsteinlagerstätten, die sich nördlich bis Gera hinziehen. Nordwestlich verlässt die Saale die Stadt; dort liegen auch die Nachbarstädte Rudolstadt und Bad Blankenburg, der Beginn des Schwarzatals.

Die Stadt selbst liegt am westlichen, dem Bergufer der Saale. Die Altstadt liegt auf einem Hügel unweit des Flusses. Sie ist von weiteren Wohngebieten umgeben, während auf der östlichen Seite der Saale rund um den Bahnhof Saalfeld Industrie- und Gewerbeflächen dominieren. Hier liegt auch der Ortsteil Gorndorf mit dem Plattenbaugebiet der Stadt.
Die größte Kirche der Stadt ist die gotische Johanneskirche, die evangelische Stadtkirche Saalfelds. Im Westen der Altstadt liegt das ehemalige Franziskanerkloster, in dem heute das Thüringer Heimatmuseum untergebracht ist. Es stammt aus der Zeit zwischen 1490 und 1520 und ist im Renaissancestil errichtet. Nach seiner Aufhebung im Zuge der Reformation (1534) wurde es städtische Lateinschule (bis 1914) und ab 1904 kam auch eine bis heute anhaltende museale Nutzung hinzu. Angeschlossen ist die Klosterkirche aus dem Jahr 1293 bzw. 1513, die 1729 eine barocke Flachdecke bekam. Die katholische Kirche verfügt ebenfalls über ein eigenes Gotteshaus in Saalfeld. Ihre Corpus-Christi-Kirche wurde 1905/06 im neuromanischen Stil errichtet und verfügt heute noch weitestgehend über die Originalausstattung aus der Bauzeit.

Die Stadtbefestigung wurde 1363 das erste Mal urkundlich erwähnt. Die Mauer ist größtenteils, die vier Tore vollständig erhalten. Teilweise wurde die Mauer ab 1832 geschleift. Das Blankenburger Tor ist der nördliche Ausgang der Altstadt und stammt in seiner barocken Ausführung aus dem Jahr 1739. Das Darrtor zum Schloss hin ist heute als Aussichtsturm begehbar und älter als das Blankenburger Tor. Das Saaltor nach Osten zur Saalebrücke hin ist dem Darrtor in der Ausführung ähnlich. Das Obere Tor von 1738 bildet den südlichen Zugang zur Altstadt.

Das Saalfelder Schloss ist heute das Landratsamt und entstand, nachdem man 1676 das Benediktinerkloster abgerissen hatte. Es wurde zwischen 1677 und 1679 von Christian Wilhelm Gundermann errichtet und war zwischen 1680 und 1745 Residenz von Sachsen-Saalfeld. Die zugehörige Schlosskapelle entstand ab 1704 und wurde 1720 geweiht. Über dem Steilufer der Saale am östlichen Rand der Altstadt thront der Hohe Schwarm, die Ruine einer Burganlage aus der Zeit um 1300. Damals wurde sie von den Grafen von Schwarzburg zur Kontrolle der Stadt und des Saaletals errichtet. Unweit der Burgruine befindet sich das Schloss Kitzerstein aus dem Jahr 1435. Heute ist dort die Musikschule untergebracht.

Das Rathaus am Marktplatz entstand nach dem Stadtbrand von 1517 in der Zeit zwischen 1529 und 1537 und gilt als eines der bedeutendsten Renaissance-Rathäuser Thüringens.

Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Stadtapotheke, ein Renaissancebau von 1618/20, die Marktapotheke, bis 1992 im Besitz der Familie Arndt, in einem massiven Wohnturm von 1468 und die Gertrudiskirche im Ortsteil Graba, ein Bestandteil der Saalfelder Königspfalz.

Bedeutendste Sehenswürdigkeit sind die „Feengrotten“, ein ehemaliges Alaunschieferbergwerk, in dem die Natur ein faszinierendes Wunderwerk aus Tropfsteinen und vielfarbigen Mineralen geschaffen hat.
Die Feengrotten sind das ehemalige Alaunschieferbergwerk „Jeremias Glück“ und stehen seit 1993 als „Die farbenreichsten Schaugrotten der Welt“ im Guinness-Buch der Rekorde. Diese Bezeichnung geht auf den besonderen geologischen Hintergrund des Bergwerks zurück. Aufgrund des eisen- und mineralreichen Milieus sind viele verschiedene Farben anzutreffen, besonders bemerkenswert sind die weit über 100 Brauntöne.
Das Schaubergwerk besteht aus drei Sohlen (Bezeichnung Stockwerk in einem Bergwerk). Auf der ersten Sohle werden Informationen zur Entstehung und Wissenswertes zur Arbeit, z. B. die Messungen des Markscheider mittels des Gradbogens, sowie zum Leben der Bergleute vermittelt. Auf diesem Stockwerk befindet sich auch das Emanatorium der Feengrotten - einer der ersten Heilstollen Deutschlands.

Auf der zweiten Sohle des Bergwerkes befindet man sich bereits 26 m unter Tage an der tiefsten Stelle und am eigentlichen Entdeckungsort der Feengrotten. Wissenschaftler suchten um 1910 nach der Quelle des aus dem Berg austretenden Wassers, dem man heilsame Wirkungen zusprach. Nach dem Fundort nannte man diese Grotten die „Quellgrotten“. Bis Mitte der 1960er Jahre wurde das sehr mineralhaltige Heilwasser verkauft. Die Heilquellen sind versiegt, aber aus einem Tiefbrunnen wird nach wie vor das leichter mineralisierte Wasser „Gralsquelle“ gefördert.

Der Märchendom auf der dritten Sohle ist der älteste und schönste Hohlraum der Feengrotten. Das Alter der Tropfsteine beträgt hier etwa 250 - 300 Jahre. Majestätisch ragt die Gralsburg im Hintergrund auf. Diese einmalige Kulisse inspirierte Siegfried Wagner, Sohn des berühmten Komponisten Richard Wagner, in den 1920er Jahren zu einem Bühnenbild für die Oper „Tannhäuser“ im Rahmen der Bayreuther Festspiele.

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goetterbote42

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