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Fotos

  • Ludgerikirche in Norden
  • Glockenspiel der Ludgerikirche

Praktische Informationen

Adresse
Am Markt 37
26506 Norden
Deutschland

Koordinaten für´s Navigationssystem:

Breitengrad: 53.595040
Längengrad: 7.203880
Kontakt
E-Mail: 
kg.norden@evlka.de

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Ludgerikirche Norden

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Die Ludgerikirche auf dem Norder Marktplatz die größte und gleichzeitig die bedeutendste mittelalterliche Kirche in Ostfriesland. Sie hat ihren Namen von dem heiligen Liudger, dem in Westfriesland geborenen Apostel der Friesen und ersten Bischof von Münster (gestorben 809), dem sie geweiht wurde.

Der älteste Teil der aus rheinischem Tuffstein und Backstein errichteten Kirche, das romanische Langhaus, stammt aus den Jahren 1233 bis 1250.

Der frei neben der Kirche stehende Glockenturm, zwischen dem und der Kirche heute sogar eine Straße verläuft, wurde im frühen 14. Jahrhundert errichtet. Gleichzeitig wurde im Osten ein Querhaus mit drei quadratischen Kreuzgewölben angebaut, das aber bereits im 15. Jahrhundert einstürzte und daher im Jahr 1445 wieder aufgebaut werden musste. Aus dem Jahr 1455 stammt der alles überragende dreischiffige Hochchor, der sein Vorbild in dem des Chor der Martinikirche in Groningen hat.

Sehenswert sind die Fresken, der Hochchor mit Umgang, die Kronleuchter sowie der Taufstein aus der Zeit um 1260 – 80. Der noch aus vorreformatorischer Zeit stammende Hochaltar (spätes 15. Jahrhundert) ist der einzige von ursprünglich fünf Altären, der die Reformation wenigstens in Teilen überdauert hat.

Besondere Aufmerksamkeit verdient die barocke Kanzel mit den vielen von dem niederländischen Bildschnitzer Jan de Rijk geschnitzten Figuren, die Mose, Jesus, Johannes den Täufer und die vier Evangelisten, die Apostel und sogar Martin Luther zeigen.

Die Reformatoren Martin Luther und Philipp Melanchthon sind auch in den großen Fenster an der Nord- und Südseite des Querschiffs zu sehen, die 1883 (Luthers 400. Geburtstag) angefertigt wurden.

Ein Kunstwerk von internationalem Rang ist die Arp-Schnitger-Orgel, die von Arp Schnitger, dem bedeutendsten norddeutschen Orgelbauer der Barockzeit, in den Jahren 1686 bis 1692 geschaffen wurde. Es handelt sich hierbei um die zweitgrößte in Deutschland noch erhaltene Schnitger-Orgel. Sie umfasst 46 Register (davon 8 noch aus den Vorgängerorgeln von 1567 und 1618) mit insgesamt 3110 Pfeifen, die auf fünf verschiedene Werke verteilt sind, die von drei Manualen und dem Pedal aus gespielt werden.
Ihrem besonders edlen und farbenreichen Klang kann bei allen Gottesdiensten gelauscht werden. Und natürlich bei den in den Sommermonaten an jedem Mittwoch um 20:00 Uhr stattfindenden Orgelkonzerten, bei denen international bekannte Organisten zu hören sind.

In den Glockenturm, in dem seit dem Ende des 16. Jahrhunderts übrigens die Stadtwaage untergebracht war, wurde 1992 ein Glockenspiel der niederländischen Glockengießerei Eijsbouts eingebaut, das über 18 sehr rein klingenden Glocken verfügt und täglich um 9.00 h, 12.00 h, 15.00 h und 18.00 h zu hören ist.

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smitty

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