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Norbert Tadeusz - Arbeiten auf Papier 6.5. bis 29.8.2010

Hinweis zu: Pinakothek der Moderne

Ausstellung in der Staatlichen Graphischen Sammlung München in der Pinakothek der Moderne

Ausstellungsdauer: 06.05.-29.08.2010

Grundlage von Tadeusz’ Malerei bildet ein immenses zeichnerisches Werk, das in seiner faszinierenden Vielfalt nun erstmals im Mittelpunkt einer Ausstellung stand. Ermöglicht wurde dies durch eine großzügige Schenkung, dank derer bedeutende Konvolute von jeweils etwa hundert Arbeiten auf Papier Eingang in die Staatliche Graphische Sammlung München und das Dresdner Kupferstich-Kabinett gefunden haben.

»Düsseldorf war die Persilstadt – alle Kunst war weiß«. So äußert sich Norbert Tadeusz, geboren 1940, über die Jahre seiner künstlerischen Anfänge an der Düsseldorfer Akademie. Der damals allgegenwärtigen Tendenz zur Abstraktion hat sich der Künstler, der als einer der Ersten in die Klasse des kurz zuvor berufenen Joseph Beuys eintrat, konsequent verweigert. Heute zählt er zu den bedeutendsten deutschen Künstlern der Gegenwart, die trotz aller Skepsis stets an einer gegenständlichen Bildwelt festhielten.

Die Ausstellung dokumentierte die ganze Vielfalt von Tadeusz’ zeichnerischen Möglichkeiten aus allen Epochen seines Schaffens bis in die unmittelbare Gegenwart hinein. Von bravourösen Naturstudien und Aktzeichnungen spannte sich der Bogen zu Malereien auf Papier, Aquarellen und Gouachen sowie Collagen und bearbeitete Fotografien, in denen Tadeusz kompositorische und räumliche Bezüge auslotet.

Die Schau wurde abgerundet durch eine Auswahl des reichen druckgraphischen Werks.

Parallel zur Ausstellung bot sich im Saal 31 der Pinakothek der Moderne eine Präsentation von Gemälden des Künstlers. Auf diese Weise entfaltete sich ein umfassendes Panorama der sinnlich wie formal überaus anregenden Motivwelt des Norbert Tadeusz. Dieses eröffnete dem Besucher immer wieder neue Zugriffe und Interpretationen des Gegenstands, die aus banalen oder zufällig entstandenen Motiven autonome Bildfindungen von frappierender Schönheit entstehen lassen.

Zur Ausstellung erschien ein Katalog im Hatje Cantz Verlag mit Beiträgen von M. Semff und C. Quaeitzsch.

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