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NEUER SAAL FÜR SIGMAR POLKE

Hinweis zu: Museum Brandhorst

NEUER SAAL FÜR SIGMAR POLKE

In Erinnerung an den verstorbenen Künstler richtet das Museum Brandhorst einen Künstlerraum ein

München, 24. Juni 2010 l Mit dem Tod Sigmar Polkes (*1941) am 10. Juni 2010 verliert die Kunstwelt einen der international angesehensten deutschen Künstler der Gegenwart. In Erinnerung an den seit 1978 in Köln lebenden Mitbegründer des »Kapitalistischen Realismus« ist ab sofort bis zum 5. September 2010 im Museum Brandhorst ein Saal mit seinen Arbeiten eingerichtet.

Neben den seit Eröffnung beim Publikum beliebten Gemälden »Die drei Lügen der Malerei« (1994) und »Liberté, Egalité, Fraternité« (1988) sind nun fast alle Werke Polkes aus der Sammlung Brandhorst zu sehen. Dazu gehören kleinere Arbeiten wie »Goethes Werke« (1963), zwei »Farbproben« (1978 und 1982) sowie ein großformatiges, enigmatisches Gemälde ohne Titel von 1983. Die Bestände umfassen zudem das aufgrund seines monumentalen Formats im Untergeschoss gezeigte Werk »Marienerscheinung« (1994), das zuerst auf der Biennale in Venedig gezeigt wurde. Zu den insgesamt 22 Arbeiten des Künstlers in der Sammlung Brandhorst gehören auch zahlreiche empfindliche Papierarbeiten, die jedoch im Tageslichtraum im Erdgeschoss nicht gezeigt werden können.

»Wir ehren mit diesem Künstlerraum das Andenken an den großartigen Sigmar Polke«, sagte Armin Zweite, Direktor der Sammlung Brandhorst. »Darüber hinaus stellen wir dem Publikum nun das Spektrum des Künstlers in der Sammlung vor. Die Kreativität Polkes, seine Ironie und die Bandbreite seines künstlerischen Ausdrucks lassen sich hier anhand von Arbeiten aus vier Jahrzehnten nachvollziehen.«

Sigmar Polke

Das Schaffen Sigmar Polkes ist geprägt durch eine humorvoll-kritische Auseinandersetzung mit Gesellschaft, Kultur und Geschichte. Vor dem Hintergrund deutsch-deutscher Entwicklungen begründete er in den 1960er Jahren zusammen mit Gerhard Richter und Konrad Lueg den »Kapitalistischen Realismus«, der als Gegenpol zu seinem »sozialistischen« Pendant das Konsum- und Freizeitverhalten sowie andere westdeutsche Eigenheiten ironisch entlarvt. Klischees, Konventionen und Werte parodierte Polke feinsinnig wie in einem Zerrspiegel, den er dem Betrachter vorhält. Beeinflusst von der Pop Art und ihren von Massenmedien geprägten Motiven und Techniken entwickelte Polke einen eigenständigen Stilpluralismus, der nicht zuletzt durch das ständige Experimentieren mit unkonventionellen Materialien und Bildträgern entstand.

1972, 1977 und 1982 war Polke auf der »documenta« in Kassel vertreten. 1986 erhielt er als Vertreter Deutschlands den »Goldenen Löwen« der Biennale von Venedig. Weitere hochrangige Auszeichnungen folgten.

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