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Mode sprengt Mieder - Silhouettenwechsel, Ausstellung im Stadtmuseum München

Hinweis zu: München

Das Mieder – modischer Dauerbrenner, Ausstellung im Stadtmuseum München vom 22. Januar bis zum 16. Mai 2010

Selten hat ein Kleidungsstück die Modewelt über einen solch langen Zeitraum geprägt wie das Mieder. In München gibt nun eine Ausstellung faszinierende Einblicke in die Geschichte der Korsage.

Eine schmale Taille und wohlgeformte Hüften galten seit jeher als Symbol für Weiblichkeit und Anmut. Um diesem Schönheitsideal zu entsprechen, wurden viele Wege und Mittel ausprobiert - doch erst mit der Erfindung des Mieders wurde die Sanduhr-Silhouette perfektioniert. Kaum ein anderes Kleidungsstück beeinflusste die Mode so nachhaltig, fand glühende Anhänger ebenso wie vehemente Gegner.
Das Stadtmuseum München widmete dem Mieder nun mit „Mode sprengt Mieder – Silhouettenwechsel“ eine opulente Ausstellung, die vom 22. Januar bis 16. Mai 2010 gezeigt wurde. Gezeigt wurden sechs Stationen der Modegeschichte, in denen das Korsett unterschiedliche gesellschaftliche Rollen einnahm. Dabei spiegeln zahlreiche Gemälde, Fotografien, Plakate und Original-Korsagen die Entwicklung auf eindrucksvolle Weise wider.

Mit üppigen Reifröcken und stützender Schnürung präsentierte sich die barocke Silhouette des Rokoko um 1775. Ende des 19. Jahrhunderts dominierte die enge Wespentaille, deren stark betonten Rundungen höchste Aufmerksamkeit beim männlichen Geschlecht versprachen. Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden luftige Kleider sowie fließende Stoffe und Formen bevorzugt. Christian Dior schuf Mitte des vorigen Jahrhunderts eine neue Weiblichkeit, indem er seinen Models mit Korsagen zu einer anmutigen Silhouette verhalf. Die wilden 60er Jahre - geprägt von Freiheit und einem selbstbewussten Frauentyp - sowie ein Blick auf die Mode 2010 vervollständigen die Ausstellung.

Der Katalog zur Ausstellung ist im Hirmer Verlag erhältich.

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