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  • Klaus Servene: Mannheim Germany

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Mannheim Germany von Klaus Servene

Hinweis zu: Mannheim

Das Buch "Mannheim Germany" versammelt preisgekrönte, bislang verstreute Geschichten und neue Stories über das kleine Glück.

Verfasst hat sie der Mannheimer Autor Klaus Servene, erschienen ist es im Achter-Verlag.

Im "Mannheimer Morgen", der großen Mannheimer Tageszeitung, vom 28. Oktober wurde das Buch vom Leiter der Kulturredaktion, Dr. Thomas Groß unter dem Titel "Lebendige Geschichten" besprochen. Auszugsweise heißt es dort:

Die im Schatten sieht man nicht, meinte Bert Brecht. Der Mannheimer Autor Klaus Servene rückt gerade sie ins Licht - einen "Verrückten", dem sein Psychiater sagt, er leide im Grunde an sich selbst, eine antriebslose Frau, die Opfer sexuellen Missbrauchs wurde, einen Haftentlassenen, einen Künstler, der sich wohl das Leben nahm. Durch deren Brille blickt der Autor auf die Gegenwart, souverän und wirklichkeitsgesättigt, in einer Art pointiertem, sozialem Realismus.

Positiv Gestimmte gibt es in diesem Prosaband freilich auch - eine alte, kranke Frau zum Beispiel, die sagt, sie habe viele Glücksmomente erlebt. Es gibt Menschen, die an den Rollstuhl gefesselt sind, Kriegsversehrte oder gescheiterte Karrieristen, die der Erzähler genau betrachtet, um in ihren Regungen den Kern ihres Wesens, ihrer Ängste und Hoffnungen zu erhaschen.

Registriert wird auch Regionales. Anderswo spielen könnten dennoch viele der Texte, unter denen auch Beziehungsgeschichten mit teils fantastischen Motiven sind, die Titelgeschichte "Mannheim, Germany" aber nicht. Sie zeigt den Autor von einer ironischen, heiteren Seite: Um "Asbach-Charly" und einen "Ochgottochgott" genannten Milieukundigen geht es, eine Liebeserklärung an die Quadratestadt und an die Autorengruppe "Räuber 77", der auch Servene angehört, ist es. tog

Mannheimer Morgen
28. Oktober 2010
Zitate mit freundlicher Genehmigung des Autors

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