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  • Der Plytenberg

Praktische Informationen

Adresse
Plytenbergstraße 22
26789 Leer (Ostfriesland)
Deutschland

Koordinaten für´s Navigationssystem:

Breitengrad: 53.227975
Längengrad: 7.437460
Öffnungszeiten

Der Hügel ist jederzeit frei zugänglich.

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Plytenberg

 (1 Stimme)

Der Plytenberg ist ein künstlicher Hügel von ca. neun Metern Höhe und einem Durchmesser von ca. 64 Metern, um den sich einige Sagen ranken und der im Volk schon lange als geheimnisvoll und mystisch galt. Er liegt am westlichen Stadtrand von Leer.

Natürlich gibt ein solcher Hügel in dem bekanntermaßen flachen Ostfriesland einen schönen Anlass um über seine Herkunft und Verwendung zu spekulieren. So vermutete man unter dem Hügel lange Zeit einen vorgeschichtlichen Grabhügel oder das Bootsgrab eines hier verstorbenen Wikingerfürsten. Nach anderen Gerüchten soll er eine Kultstätte oder ein vorchristliches Heiligtum, ein Marktplatz, eine Burgstelle oder ein Hexentanzplatz gewesen sein.

Entstanden ist der Hügel angeblich in der Zeit, als es noch Riesen gab. Damals sammelten nämlich zwei Riesenfräulein am Meer glitzernden Sand, den sie auf ihrem Heimweg in ihren Schürzen trugen. Jede ging auf an einem Ufer der Ems und da die Schürzen Löcher hatten, durch die der Sand rieselte, bildeten sich entlang der Ems kleine Dämme: Die Deiche waren entstanden. Als sie in Leer ankamen, musste die eine der beiden über die Leda springen, die hier in die Ems mündet. Dabei riss ihre Schürze und der verbliebene Sand blieb in einem Haufen liegen: der Plytenberg war entstanden.

Nach einem modernen Volksmärchen wohnten im Plytenberg die Erdmantjes, eine Art Heinzelmännchen der friesischen Mythologie, die dort das Gold und das grab des letzten Friesenkönigs Radbod bewachten und nachts den Menschen halfen, indem sie unerkannt Arbeiten verrichteten. Das von Albrecht Janssen 1926 verfasste Kunstmärchen können Sie hier nachlesen.

Archäologische Untersuchungen des unter Denkmalschutz stehenden Hügels haben allerdings ergeben, dass er viel jünger sein muss, als bisher angenommen. Die derzeitigen Vermutungen gehen nun davon aus, dass der Plytenberg im späten Mittelalter einfach nur als Aussichtspunkt für die am Zusammenfluss von Ems und Leda gelegene Festung Leerort (von der heute aber nur noch ein Rest der Wälle erhalten ist, nachdem sie nach dem Abzug der letzten preußische Kompanie im Jahr 1749 abgerissen wurde) aufgeschüttet wurde, was durchaus plausibel ist, da die Festung sehr niedrig lag und man von dort den Verlauf der Ems nach Norden nicht einsehen konnte.

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smitty

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