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Fotos

  • Lutherkirche in Leer
  • Tür der Lutherkirche
  • Turm mit Schwan

Praktische Informationen

Adresse
Kirchstraße 25
26789 Leer (Ostfriesland)
Deutschland

Koordinaten für´s Navigationssystem:

Breitengrad: 53.227262
Längengrad: 7.447379
Kontakt
Telefon: 
04912750

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Lutherkirche

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Die Lutherkirche in Leer wurde im Jahr 1675 als Barockkirche errichtet. In den folgenden Jahren wurde sie aufgrund des Wachstums der lutherischen Gemeinde mehrfach erweitert und schließlich zu einer Kreuzkirche ausgebaut. Der Glockenturm stammt aus dem Jahr 1766 und hat eine Wetterfahne in Form eines Schwanes.

Der Schwan ist hierbei eine norddeutschen Besonderheit und geht auf den tschechischen Reformator Jan Hus zurückzuführen, der zu Beginn des 15. Jh. auf dem Konzil von Konstanz trotz der kaiserlichen Zusicherung sicheren Geleits als Ketzer verbrannt wurde. Er soll auf dem Scheiterhaufen gesagt haben: „Heute verbrennt ihr eine graue Gans (tschechisch: Hus), 
aber aus der Asche wird ein goldner Schwan auferstehen ...“. Später wurde dieser Satz dann auf Martin Luther gemünzt. Daher tragen in Ostfriesland fast 70 Kirchen einen Schwan.

Auch das Kircheinnere ist Barock bzw. dem Barock nachempfunden. Seine heutige Gestalt erhielt es nämlich erst bei der im Jahr 1910 vorgenommenen Renovierung, bei der im Mittelschiff ein Tonnengewölbe angebracht wurde, das durch Reinhard Ebeling aus Hannover mit dem Barock nachempfundenen Deckenmalereien ausgestattet wurde. Dabei wurden allerdings Reste von wiederentdeckten Malereien integriert. Auch die Holzvertäfelungen an die Seiten und die Bemalung des Kirchenraums wurden erst 1910 eingefügt.

Die Gemälde im Einzelnen:

  • Decke des Mittelschiffs: Christus und die vier Evangelisten.
  • Nord- und Westseite: Bildnisse der ostfriesischen Fürsten Edzard I., Christian Eberhard, Christine Charlotte (genehmigte 1675 den Bau der Kirche), Georg Albrecht, Carl Edzard (unterstützte 1726 den Bau des Nordflügels) und Friedrich II (= Friedrich der Große; genehmigte den Bau des Kirchturmes).
  • Kartuschen am unteren Rand des Tonnengewölbes: Namen der zwölf Apostel , wobei Thaddäus und Bartholomäus zweimal vorkommen.

Die Kanzel ist ein Geschenk der lutherischen Gemeinde zu Esens, die der Luthergemeine in Leer im Jahr 1675 ihre alte Kanzel schenkte, da sie selbst eine neue Kanzel geschenkt bekommen hatten. Möglicherweise stammt sie aus dem früheren Kloster Ihlow.

Der Altar ist ein Geschenk der „Junggesellen und Jungfrauen“ aus dem Jahr 1696. Dagegen wurde das Kruzifix erst 1910 von dem Bildhauer P. Vogler aus Hannover geschaffen.

Während der barocke Orgelprospekt bereits aus dem Jahr 1795 stammt, wurde die Orgel erst 2002 durch den Orgelbaumeister Jürgen Ahrend aus Leer-Loga geschaffen. Allerdings handelt es sich dabei bereits um die fünfte Orgel, die in dieser Kirche eingebaut wurde. Das Orgelgehäuse stellte Tischlermeister Budde aus Leer her. Das Schnitzwerk fertigte D. Koch aus Weener. Farbe und Verzierung stammen aus dem Jahr 1825.

Sehr schön sind auch der achteckige Taufstein, der Fürstenstuhl mit dem ostfriesischen Wappen aus dem Jahr 1732 und der „Meese´sche Stuhl“ von 1740. Beachten sollte man auch die Emporen , die mit barocken Holzschnitzarbeiten reich verziert sind.

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smitty

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