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Fotos

  • Stiftsmühle
  • Stiftsmühle Aurich

Praktische Informationen

Adresse
Oldersumer Straße 28
26603 Aurich
Deutschland

Koordinaten für´s Navigationssystem:

Breitengrad: 53.467780
Längengrad: 7.471380
Öffnungszeiten

Von Ende April bis Mitte Oktober:
Mo: geschlossen
Di - So: 12.00 bis 16.00 Uhr

Führungen: Do. Fr. und Sa. 15:00 Uhr

Eintrittspreise

Erwachsene € 2,50;
Schüler € 1,00

Kontakt
Telefon: 
04941-4464

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Stiftsmühle mit Mühlenfachmuseum

 (1 Stimme)

Die Mühle
Die Stiftsmühle in Aurich ist mit ihren 28,7 Metern Höhe die größte funktionsfähige Kornwindmühle in Ostfriesland. Gleichzeitig handelt es sich um die letzte der ehemals fünf Auricher Stadtmühlen. Sie gilt als eines der Wahrzeichen der Stadt Aurich.

Es handelt sich um eine Galerieholländermühle, bei der der unterer Teil der Mühle gemauert und damit äußerst stabil ist. Darauf aufgesetzt ist ein beweglicher Kopf der über Rollen drehbar auf dem oberen Turmabschluss gelagert ist und es gestattet, die Flügel stets optimal in den Wind zu drehen. Die Flügel haben einen Durchmesser von 24 Metern.

Im Inneren der Mühle sind fünf Böden begehbar und zeigen umfangreiches Material zur Mühlengeschichte und -technik. In einer Höhe von 17 m befindet sich eine Galerie, von der aus man den Ort ebenso übersehen kann, wie die umliegende Geest- und Moorlandschaft.

Die Mühle ist voll betriebsfähig, so dass man während der Öffnungszeiten die alte Mühletechnik in Betrieb sehen kann. Die Technik besteht aus 6 Mahlgängen und zwei Walzenstühlen. Der Peldegang (in dem das Getreide für die Graupenherstellung geschält, aber nicht gemahlen wurde) ist offen gelegt und durch ein Guckloch kann man auch in das Innere eines Getreidemischers schauen.

Mühlenfachmuseum
Im Mühlenmuseum im Inneren der Mühle veranschaulichen diverse Maschinen, Mahlgeräte, Mühlenmodelle und Schautafeln die Entwicklung und die Bedeutung des in Ostfriesland bodenständigen Windmühlenwesens in lebendiger Weise. Der Besucher erfährt dadurch alles Wissenswerte über den Weg vom Getreide zum fertigen Brot und erhält interessante Einblicke in den Beruf des Müllers und seine Arbeit.

Aber auch der Einsatz von windbetriebenen Wasserschöpfmühlen für die Entwässerung der Niederungsgebiete Ostfrieslands wird anschaulich dargestellt.

Geschichte
Die heutige Mühle stammt aus dem Jahr 1858. Doch bereits im Jahr 1731 stand an dieser Stelle, die damals noch außerhalb der Stadt lag, eine kleinere Erdholländer-Mühle. Als Aurich dann allerdings wuchs, nahmen die in der „Westervorstadt" neu gebauten höheren Häusern und die heranwachsenden Bäume der niedrigen Mühle den Wind weg.

Daraufhin erbaute Müllermeister Hermann-H. Knopp, nach Abbruch der kleinen Mühle die jetzige "Stiftsmühle" mit der für die damalige Zeit außergewöhnlichen Höhe von ca. 30m, was, wie sich im folgenden Jahrhundert herausstellte, den Einbau von zwischenzeitliche weiter entwickelten modernen Mahltechniken ermöglichte. 1917 wurden die Jalousieflügel und die Windrose angebracht.

Anfang der 1930er Jahre wurde die Mühle vom „Sethe’schen Fräuleinstift für unverheiratet gebliebene vaterlose Töchter“ übernommen, das 1933 die Technik modernisierte und die Mühle so vor dem Abriss rettete. Der Name „Stiftsmühle“ geht übrigens auf diese Stiftung zurück.

Die Mühle war dann noch bis 1969 in Betrieb und wurde anschließend dem Verfall anheimgegeben. Doch bevor dieser die Mühle endgültig zerstören konnte, wurde sie 1977 vom Heimatverein übernommen, der in den Jahren 1977 und 2000 bis 2002 für umfangreiche Renovierungen sorgte.

Ostfriesische Gemütlichkeit
Auf dem Gelände der Mühle wurde im alten Müllerhaus die gemütliche Teestube "Kluntje" eingerichtet, wo man selbstgebackenen Kuchen und leckeren Tee genießen kann. Außerdem gibt es dort einen kleinen Teeladen und wechselnde Bilderausstellungen sowie handgefertigte Erzeugnisse.

In dem Ostfriesischen Backhaus wird in einem torfbeheizten Steinbackofen i.d.R. am 1. Samstag im Monat Brot gebacken, das auch zum Kauf angeboten wird.

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smitty

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