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Raffinierter Trick

Raffinierter Trick

Raffinierter Trick
Ein hässlicher Trick, der Ihre Lieben zu Hause in Panik stürzt, wurde kürzlich von Kriminellen erfunden: In einer angeblichen Befragungs-Aktion von Regierung, Universität, einer Fluglinie, eines Reiseverlages oder was auch immer werden Touristen über ihre Reise, über ihren Eindruck von Land und Leuten, ihre Zufriedenheit mit Dienstleistungen etc. und schließlich nach ihrem Namen und ihrer Adresse und Telefonnummer in der Heimat gefragt (damit sie vom Gewinn bei einer Verlosung verständigt werden können). Dann wird zu Hause bei der Familie angerufen und mitgeteilt, dass Sie einen Unfall erlitten haben, entführt wurden oder wegen Drogenbesitzes verhaftet wurden. Der Anrufer, angeblich Rechtsanwalt, Beamter eines Ministeriums, Polizist, Hotelier oder Mitarbeiter einer Tourismusbehörde, fordert telegrafische Überweisung einer hohen Geldsumme über Western Union (die keinen Ausweis bei der Auszahlung verlangt), damit Ihnen schnell geholfen werden kann. Denken Sie einmal darüber nach, ob derlei vielleicht auch mit Ihren Eintragungen auf Hotel-Meldezetteln, unvorsichtig weggeworfenen Bank-, Kreditkarten- oder Versicherungsauszügen und Briefen, zu großer Offenherzigkeit im Internet + der Telefonauskunft oder des Internets bewerkstelligt werden kann.
In besonders raffinierten Fällen wurde vorher das Handy des Reisenden angeblich von der Telefongesellschaft angerufen: "Wir haben eine technische Panne. Schalten Sie bitte während der Reparatur Ihr Gerät für ein paar Stunden ab, damit kein Schaden daran entsteht." Dadurch konnte der Wahrheitsgehalt nicht durch einen Kontrollanruf von zu Hause festgestellt werden.
Besprechen Sie vor der Abfahrt zu Hause, dass vor einer Überweisung stets ein telefonischer Kontakt zu Ihnen, Freunden am Platz, Ihrem Konsulat, notfalls einem Fremdenverkehrsamt oder einem renommierten Hotel versucht wird und vereinbaren Sie in jedem Fall die Benutzung des oben erwähnten Codeworts.
Eine andere neue Methode, für finstere Zwecke an Ihre Daten zu kommen, läuft so: Sie erleben als Autoinsasse oder Straßenpassant einen Unfall und sind nicht konzentriert. Ein Mann kommt auf Sie zu, zeigt einen angeblichen Dienstausweis und sagt: “Ich bin Polizei-Fahnder und brauche für Ermittlungen Ihren Namen, Adresse, Telefon, Versicherungsnummer usw. als Zeuge“. Achtung! Identitätsdiebstahl, Schockanruf oder Versicherungsbetrug! In fast allen Ländern haben Sie nur Namen und Adresse anzugeben, nachdem sich der (falsche?) Fahnder möglichst vor einem uniformierten Polizisten ausgewiesen hat.
Beide Methoden ersparen Gangstern, aufs Geratewohl viele Telefonnummern anzurufen "Ihr Sohn ist verunglückt!"
Begriffen? Na gut, dann eben nicht ... schrieb Jostein Gaarder.
… aus dem neuen E-Buch „Sicher und gut Reisen – 1001 Tipps für Weltreisende“. Das Wichtigste kurz und knapp einschl. Leseprobe, preisgekröntem Titelbild ("Facebook Cover des Monats") steht in http://sicher-reisen.jimdo.com.
Englisches ebook „Surviving your Holday - 1001 Tips for World Travellers": surviving.jimdo.com.
Französisches gedrucktes Buch: „Survivez à vos Vacances“ bei Éditions Bachari, Paris. Survivez.jimdo.com.


Na, der zweite Fall ist aber

Na, der zweite Fall ist aber ziemlich weit hergeholt...
Die Betrüger müssten demnach wissen, wo sich ein Unfall ereignet um gleich einen Mann mit der entsprechenden Betrugsmasche am Start zu haben...
Aber sonst kann man besonders in den Touristenzentren immer mit Abzock-Versuchen rechnen. Mir wollrte mal einer eine Schutzkappe für die Kamera aufschwatzen. Anfangsgebot 60 €. Als ich immer wieder verneinte, ging der immer niedriger mit dem Preis. Am Ende wollte er 8 Euro.