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Venezuela mit dem Rucksack erkunden

Einfach traumhaft an der Karibikküste gelegen und für abwechslungsreiche Landschaften bekannt, ist Venezuela das perfekte Ziel für Rucksacktouristen. Venezuela-Reisen starten meist vom Frankfurter Flughafen aus und dauern in der Regel zwischen zehn und elf Stunden. Der Zielflughafen liegt in der Hauptstadt Caracas oder auf der Karibikinsel Isla Margarita, von wo aus Rucksacktouristen ihre Tour zu den schönsten Landschaften Venezuelas in Angriff nehmen. Ein Visum ist für die Einreise nicht erforderlich, jedoch müssen Touristen einen gültigen Reisepass besitzen. Wer in tropischen Gebieten unterwegs ist, sollte zudem über einen ausreichenden Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Hepatitis und Malaria nachdenken.

Schönstes und zugleich auch meistbesuchtes Ziel einer Venezuela-Reise ist der Nationalpark Canaima, der im Osten des Landes, im Hochland Gran Sabana gelegen ist. Der 30.000 Quadratkilometer große Park, der auch zugleich ein UNESCO-Weltnaturerbe ist, offenbart die weltweit höchsten Wasserfälle. Absolutes Highlight ist der Salto Ángel, der mit fast 980 Metern in eine riesige Schlucht donnert. Der Anblick dieser gewaltigen, tosenden Wassermassen ist schier überwältigend. Auf einer mehrtägigen Trekkingtour, die meist von einem kleinen Dorf namens Paratepui aus startet, erreichen Urlauber auch den Salto Kukenan, einen nicht weniger spektakulären Wasserfall. Der Salto Sapo ist die dritte aufsehenerregende Kaskade des Canaima-Nationalparks, wo Besucher über eine Passage auch hinter den Wasserfall gelangen. In Venezuela besteigen Wanderurlauber den 2.810 Meter hohen Tafelberg Roraima-Tepui, der in der Gran Sabana gelegen und etwa zwei Milliarden Jahre alt ist. Der Blick ins tropisch bewachsene Tal ist für Urlauber ein einmaliges Erlebnis. Abenteuerlich wird es auf einer Flussfahrt auf dem Orinoco-Delta, das eine Gesamtfläche von 40.000 Quadratkilometern einnimmt und über 370 Flussarme besitzt, die in den Atlantischen Ozean münden. Hier kommen Backpacker nicht nur mit der tropischen Pflanzen- und Tierwelt, sondern auch mit den Ureinwohnern namens Warao in Kontakt. Entspannung bietet der Archipel Los Roques, der aus zahlreichen Inseln besteht, die weiße, palmengesäumte Sandstrände besitzen und zum Kitesurfen, Fliegenfischen, Tauchen, Baden und Relaxen einladen. Dabei schlafen Backpacker in landestypischen Posadas auf der größten Insel Gran Roque oder auf den kleineren Eilanden Rasqui und Crasqui Island.

Weitere interessante Informationen über Venezuela sind unter www.venezuelanature.de zu finden.

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