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Unterwegs auf der Whisky-Route

Unter Kennern ist es eine der Reisen, die man einfach gemacht haben muss: Ein paar Tage Zeit nehmen und auf die Insel(n) fliegen. Dort werden dann Tag für Tag die bekanntesten Destillieren abgeklappert. Ein Traum, der nicht nur Männern das Herz höher schlagen lässt.

Schottland als Whisky-Walhalla

Dass Schottland so etwas wie das Whisky-Walhalla ist, ist kein Geheimnis: Glenfiddich, Glenlivet, Cardhu, Tomintoul, Knockando, Balvenie oder Macallan, um nur einige berühmte Hersteller zu nennen. Die Region um Speyside beherbergt dabei die meisten Destillieren, nämlich rund 50.

Da die meisten Reisen vermutlich in Edinburgh beginnen, kann man sich dort optimal auf die kommenden Tage vorbereiten: Im Edinburgh Castle kann man sich in die Kunst der Whiskyherstellung einführen lassen. Wie es danach weitergeht, ist im wahrsten Sinne des Wortes Geschmackssache: Wer nach Brennereien sucht, wird in Schottland schnell fündig. Benötigt wird lediglich ein PKW, Geld und Spaß.

Auf der Suche nach irischem Whiskey

Wie sieht es in Irland aus? Seit jeher streiten sich die Iren mit den Schotten, wer den Whisky erfunden hat. Auch wenn Irland früher eine Hochburg an Brennereien war: Heute gibt es nur noch drei aktive Destillerien: Old Bushmills in der nordirischen Grafschaft Antrim, Cooley in Riverstown bei Dundalk, und die Irish Distillers Group in Midleton, rund 20 Kilometer von Cork entfernt. Die größten Hersteller schlossen sich im Laufe der Zeit zu einem Konzern zusammen, der sich heute in französischer Hand befindet. Als „irische“ Konkurrenz wird Cooley gegründet. Bushmills gehört hingegen zu Diageo. Damit bleibt von der Vielfalt von früher nicht mehr so viel übrig, auch wenn dies dem Geschmack der einzelnen Whiskeys bisher nichts abtat.

Von der Schnaps- zur Whiskeynation?

Aber wer guten Whisky will, muss nicht unbedingt über den Kanal. Auch deutsche Brennereien machen sich zunehmend einen Namen. Neben der Brennerei in Zorde, machen auch Andere, wie z.B. die Blaue Maus, auf sich aufmerksam. Insgesamt gibt es heute rund 60 Destillieren in Deutschland, die eignen Whisky produzieren. Bleibt abzuwarten, ob das Land der Schnapsbrenner zu einem wirklichen Konkurrenten der traditionellen Whiskeyhersteller entwickelt.

Wer sich vorab ein wenig darüber informieren will, was es bei einem guten Whisky so alles zu beachten gibt, ist auf der Seite von Vidamo gut aufgehoben.

Schafi