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  • Der Kai Anselmann in Wissembourg
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Ein Tag im Elsass

Das Wetter machts' her und so beschließen wir, einen Ausflug ins Elsass zu machen. Direkt hinter dem Ort "Schweigen", in dem das Deutsche Weintor steht, gehts über die Grenze. Nach nur zwei km Fahrt sind wir in Wissembourg.

Sehr gut ausgeschildert sind die zwei großen, kostenlosen Parkplätze Wissembourgs (zu deutsch: Weißenburg). Wenige Schritte führen uns ins Zentrum. Reizende Fachwerkhäuser, liebevoll restauriert, säumen die Straßen und führen uns direkt vor das schmucke Rathaus, wo ein großer Markt statt findet. Hier gibt es Delikatessen aus dem Elsass: Käse, Salami, Brot, Gemüse, Obst etc. Es ist kein Problem, nicht französisch zu können: fast alle Elsässer, die ich treffe, sprechen auch sehr gut deutsch und "switchen" freundlich und problemlos um in die Sprache des Nachbarlandes.

In den Schaufenstern der Bäckerläden liegen französische Köstlichkeiten, wie etwa diese wunderschönen kleinen Kuchen, jeder für sich ein Kunstwerk. Eigentlich viel zu schade, um sie aufzuessen! Ich kaufe kleine Guglhupfs, die sehen reizend aus.

Ein Straßencafé reiht sich ans nächste und es ist leicht, ein Plätzchen zu finden, von wo aus man bei einer Tasse Café dem bunten Treiben zusehen kann. Ein bischen erinnert Weißenburg mich an Straßburg: das kleine Flüsschen, das durch die Stadt fließt, von kleinen Brücken gequert und an das direkt Häuser grenzen. Manche der Häuser haben sehr alte Dächer, teilweise noch mit Laubengängen im Dachgeschoss. Die Stadt hat sehr viel Flair und ist wirklich zauberhaft.

Vor der riesengroßen Kirche ist ein mit Blumen geschmückter Platz. Da sind Bänke aufgestellt, die zum Verweilen einladen. Viele Fahrradtouristen sind unterwegs.

Weiter gehts durch die Vogesen, vorbei an der Burg Fleckenstein nach Wengelsbach. Die Landschaft ist wunderschön, die sanft gewellten, bewaldeten Hügel erinnern an die Toscana, das Klima tut ein Übriges, um mich in beste Urlaubslaune zu versetzen.

Es sind sehr viele Motorradfahrer unterwegs, überhaupt überwiegen deutsche Kennzeichen. Die Straße wird immer schmäler und schlängelt sich ziemlich, bis wir dann Wengelsbach erreichen. Es ist knapp dreißig km von Weißenburg entfernt. In dem Ort leben "fest" unter zwanzig Menschen, viele der Häuser sind Ferienhäuser oder Zweitwohnsitze.

Das Restaurant "Au Wasigenstein" besitzt eine herrliche Terrasse, hier kann man auch Zimmer mieten. Das Essen ist sehr zu empfehlen.

Das Tal grenzt direkt an Deutschland, die Burgruine "Wasigenstein", zu der man in ca. zwanzig Minuten hochlaufen kann, liegt haarscharf an der deutschen Grenze. Direkt am Restaurant "Au Wasigenstein" sind Wegweiser mit einigen Wanderrouten aufgestellt, darunter auch einige kurze, die leicht zu bewältigen sind.

Das "Burgennetz" dies- und jenseits der Grenze ist ziemlich dicht. Leider wurden aber viele Burgen im Laufe der diversen deutsch-französichen Kriege, die zum Glück der Vergangenheit angehören, geschliffen. Die Pfalz war von beiden Seiten begehrt, viele Auseinandersetzungen erfolgten im Zuge von Erbschaftsstreitigkeiten, weshalb es wohl in Bayern immer noch heißt, die "Bagasch" kommt, wenn die Verwandtschaft anrückt. Auch die Wittelsbacher erhoben damals Ansprüche auf die ehemals Bayerische Kurpfalz.

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