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Familienausflug nach Locarno

Familienreise über Ostern in die schöne Schweiz.

Am frühen Donnerstag Morgen flogen wir von Hamburg nach Zürich und von dort aus mit dem Zug nach Locarno. Die Fahrt ging durch eine prächtige und abwechslungsreiche Berglandschaft.

In Locarno angekommen ging es schnell zum „Gottardo“, nicht weit hinter dem Bahnhof, wo wir in den nächsten Tagen von der Inhaberfamilie liebevoll verwöhnt wurde.

Es war schon Nachmittag, als wir die Umgebung auskundschaften ging. Nicht weit entfernt lag der See in seiner vollen Pracht, umgeben von Bergen, deren Spitzen schon mit Schnee bedeckt waren.
Dann wanderten wir durch den Park mit Palmen und Skulpturen und gelangte schließlich auf die Piazza Grande, wo reger Betrieb herrschte.

Unter den Arkaden gibt es Läden sowie viele gemütliche Terrassen und Restaurants.

Später schlenderten wir durch die Hintergassen, wo außer im Bereich rund um de Kirche, nichts los war.
Die ersten Eindrücke hatten wir somit aufgenommen.

Hotel Gottardo

Nach dem Frühstück entschlossen wir uns nach Ascona zu wandern, das nur vier Kilometer weiter entfernt liegt.
Ein Stück ging es den See entlang. Dann mussten wir landeinwärts einen trockenen Fluss entlang gehen.

Nach anderthalb Stunden hatten wir die vermeintlich wenigen Kilometer bewältigt.
Zuerst genossen wir die Ruhe im verlassenen Lido und sahen auf den See und zu den Bergen. Es war eine Idylle für sich. Die Sonne zeigte sich von ihrer besten Seite, was uns entschließen ließ, auf der Terrasse des Restaurants etwas trinken zu gehen.

Nach der Rast gingen wir wieder zum See zurück,
Die Ortschaft liegt an einer schmalen Bucht am Lago di Maggiore. Am See entlang standen Bänke auf einer Reihe. Dahinter sind Terrassen, die einladend wirken.

Als wir später die Hintergassen durchstreiften, entdeckten wir einige Läden und Wohnhäuser der Einheimischen, wie auch die hübsche Kirche San Pietro sowie eine Buchhandlung und die Tourist Information dahinter, die eine beachtenswerte Fassade hat, worin Gestalten eingemeisselt sind.

Nach dem Spaziergang setzten wir uns auf eine der Bänke am See und konnten beobachten, dass der zu früh gefallene Schnee bereits wieder schmolz. Bevor der Abend anbrach, fuhren wir mit dem Schiff nach Locarno zurück.

Mit dem Bus fuhren wir am nächsten Tag nach Brissago, um von dort zu den Brissagoinseln zu gehen. Die Ortschaft besteht aus einer langen Straße. Wie überall hier stehen Wohnhäuser bis weit oben am Berghang. Wir gingen über die Straße zur Promenade, die ein Stück tiefer liegt.

Dort wollten wir uns ein Ticket für das Boot zur Überfahrt besorgen. Die nette Frau sagte, dass sie nur ein Ticket nach Ascona via die Inseln verkaufen könnte. Wenn wir direkt fahren wollten, müssten wir mit dem Bus zurück nach Porto Ronco fahren.
Also gingen wirzurück zur Straße und suchten die Bushaltestelle.
Ein Kleinbus hielt an. Für einen Franken pro Person durften wir mitfahren.

Nachdem ich das Eintrittgeld bezahlt hatte, machten wir uns auf den Weg, um die üppige Vegetation zu bewundern. Gewächse aus der ganzen Welt gedeihen hier.

Lange Zeit verweilten wir auf der kleinen Insel. Wir bewunderten nicht nur die vielfältige Natur auf engsten Raum, sondern genossen auch die herrliche Aussicht auf die Berge und den See. Später fuhren wir mit dem Schiff wieder zum Festland und schon bald kam der Bus.

Am nächsten Morgen kauften wir am Automaten am Bahnhof eine Familienfahrkarte nach Cevio. Eine kleine Ortschaft in der Vallemaggia. Der Weg ging der Maggia entlang, in deren breitem Flussbett ein dünnes Rinnsal hinunter floss.
Cevio liegt einsam in den Bergen. Es besteht aus einer langen Strasse, an deren Ende idyllisch das Krankenhaus liegt

Am Anfang des Dorfes stehen ein Museum und einige Häuser.
Dann folgt die Kirche. Dahinter stehen einige echte Tessiner Häuser am Berghang, die aus grauen Natursteinen gebaut sind.

Beim Spaziergang hinter das Dorf gingen wir über einen Teppich von heruntergefallenen Marronen. Schnell hatten wir hier alles gesehen und suchten die Bushaltestelle. In der Wartezeit schauten wir uns die faszinierenden Berggipfel an und von einem der Gipfel donnerte sogar ein Wasserfall tief hinunter.

Wieder in Locarno angekommen, machten wir noch eine Schifffahrt bis Brissago und zurück.

Das Schiff fuhr Zick-Zack über den See, um an kleinen Ortschaften anzuhalten.

Wir genossen nach wie vor die herrliche Sicht auf die Berge und liesen uns von der strahlenden Sonne wärmen. Ein perfekter Abschluss unseres gemeinsamen Familienausflug in die Schweiz.

MariaHH