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Altes mit neuem Leben erfüllt

Wir haben ein traumhaftes Wochenende in Prag erlebt, das, gerade weil wir nicht im Sommer dort waren, einen ganz eigenen Zauber hatte. Im Sommer wähnt man sich ja fast in Amsterdam, alle Brücken werden von Jugendlichen belagert. Im stilleren Herbst, bei uns war es der Oktober, kann man ein Prag erleben, das sich auch einmal neblig zeigt und durch das Düstere sehr viel altmodischen Charme hat.

Aber einmal von Anfang an:

Freitag Abend ab Berlin

Die Anfahrt von Berlin mit dem Zug war sehr angenehm, und sie verging wie im Flug. Wir hatten vorher über Venere ein schönes, gemütliches Hotelzimmer im Zentrum von Prag gebucht. Wobei Zentrum natürlich ein Witz ist, denn Prag ist ja relativ klein, so dass fast alle interessanten Ecken zu Fuß erreichbar sind. Ich bin ein großer Fan "normaler" Stadtteile, in denen man nicht nur Touristen antrifft, sondern auch die so genannten kleinen Leute antreffen kann. Als Geheimtipp würde ich da das etwas herunter gekommene Chiskov weiter geben wollen, das wir am Samstag auf unserer Tour kennen lernten. Diese Ecke hat einen etwas morbiden Charme, der sich gut mit dem Oktober Blues vertrug. Aber genau darum gefiel uns ein Bummel, der auch durch Abstecher in kleine Buchläden und Cafés etwas Heimeliges bekam.

Essen gehen auf der Kleinseite

Samstag Abend sind wir auf die Kleinseite gewechselt, nachdem der Rest des Tages mit einem Besuch des jüdischen Viertels, Josefov, verbracht und durch den Besuch des Hradschin mit dem atemberaubenden Blick gekrönt wurde (ja, ist touristisch, aber ich liebe Überblicke über Städte, und im Oktober war es wirklich leer oben). Die ist immer noch etwas Besonderes, die Zeit scheint in den Gassen stehen geblieben zu sein, aber in den Kneipen und Restaurants ist dies ganz sicher nicht der Fall! Wir fühlten uns spontan vom "Luka Lu" angezogen, das irgendwie urig wirkte. Gute Wahl, denn hungrige Mäuler hatten wir nach den Touren allemal. Fleisch, Fisch, aber auch leckere Salate gab es, mit einem Touch tschechischer Note. Das Bier, Pivo, ist ein Muss, war aber auch genau richtig.

Ausklang und Abschied von Prag

Nett und irgendwie surreal fand ich den Rückweg von der Kleinseite zu unserer Wohnung. Auf der Karlsbrücke stehend, hörten wir plötzlich von irgendwo her das Lied "Angie" von den Rolling Stones.Wow! Nach diesem schönen Samstagabend war am Sonntag nur noch Packen und die Heimkehr nach Berlin drin. Wir kommen aber wieder, garantiert!

Diego Sun