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München - Reinschmecken und erleben ...

 (3 Stimmen)

Über den Isarhöhen geht langsam die Sonne auf, erhebt sich aus den Nebeln, tilgt allmählich die Schatten der Nacht. Es ist Sommer, zwar ein später, doch die Luft ist noch mild und warm, der Himmel am liebsten weiß-blau und die Gedanken niemals so fern der Heimat – wozu auch, mag sich der Münchner denken … wir haben’s doch schön.

Wer ko, der ko

Vielleicht war es ein Morgen wie jener im Jahr 1837, als Ludwig I. in Richtung seines Kutschers anordnet „zur Residenz!“, der Angesprochene mit der Peitsche schnalzt und die Ludwigstraße hinauffährt. Ein zweiter Wagen holt auf, der Leibkutscher wendet sich um und gibt dem Mann ein Zeichen, er soll zurückbleiben; es gilt als unhöflich den König zu überholen. Auf dem Bock des anderen Wagens sitzt der Pferdehändler Krenkel, einer der einen eigenen Kopf hat und sich nicht einschüchtern lässt. Als der König ihm zuruft: „Er weiß wohl nicht, dass das Vorfahren verboten ist!“, gebraucht Krekel seinerseits die Peitsche, fährt am Wagen des Königs vorbei, zieht den Zylinder – grüßt lachend – und ruft Ludwig zu: „Wer ko, der ko, Majestät!“

Das ist keine Geschichte, sondern lebendige Historie; wo Kurfürsten und gekrönte Häupter nicht selten mit einem Du, Durchlaucht oder Du, Kini, angesprochen wurden.

Und wer meint, das ist längst vorbei, das gibt es nicht mehr, der irrt sich. So habe ich einen eingefleischten Bayern sagen hören: „Die Großkopferten rede ich freilich mit Du an, ich sag’ ja zu meinem Herrgott auch nicht Sie! Dieser Münchner Charme besitzt oftmals eine seltene Eigendynamik, aber wo der Mensch Recht hat, hat er Recht …

Bayern - Oberbayern - München

Die Welt an diesem Ende liegt 519 m ü. NN. Wir befinden uns im Bundesland Bayern, genauer, im Regierungsbezirk Oberbayern.

Politisch neu strukturiert, ist die CSU es nicht gewohnt, ihre Macht zu teilen. Ja, wo kämen wir denn da hin … aber das Volk hat entschieden und es verpasste den Herrschaften für die kommenden Jahre nurmehr eine eingeschränkte Handlungsvollmacht. Wobei der Oberbürgermeister von München seit langen Jahren jobsicher im Rathaus sitzt, und der Mann ist kein „Schwarzer“.

Weltstadt und Kunststadt

Farbigkeit hat in München Tradition – nach dem 2. Weltkrieg gehörte die Stadt zur amerikanischen Zone und nicht wenige der damaligen Besatzer haben sich verliebt (in ein Mädel, in die Berge, die Stadt oder alles zusammen?) und sind geblieben.

München ist inzwischen längst Weltstadt, auch Kunststadt, die Skyline eine, die sich sehen lassen kann. Man durchbricht die scharf geschnittene Silhouette und dringt ein in das pralle Leben.

Der Angelpunkt ist der Marienplatz; einst wurden dort Todesurteile vollstreckt.
Vom Südturm des Liebfrauendoms aus, sieht das kundige Auge des Besuchers an schönen Tagen das ganze malerische Alpenpanorama, das sich mal föhnig nah, mal dezent umwölkt zeigt.

Sichtbare Unterschiede

Und wie der Föhn, der manches Mal die Sinne der Leute ganz schön durcheinander wirbelt, bereitet auch der ewige Diskurs über die Höhe der beiden Türme des Doms so manchem Kopfschmerzen. So behauptete ein waschechter Münchner überzeugt, der Südturm wäre einen ganzen Meter höher, als der Nordturm; das sähe doch ein Blinder.
Als ihm daraufhin die Dame im Kassiererhäuschen des Doms erklärte, die beiden Türme wiesen gerade einmal eine Differenz von 12 cm auf, die der Südturm niedriger sei, beklagte sich der Mann, das könne doch gar nicht sein, das hätte man ihnen doch schon in der Schule ganz anders gelernt. - Nun, vielleicht war der damalige Lehrer ein Preuße.

Münchner und Zuagroaste

Die berühmtesten Münchner sind in der Hauptsache Zugereiste, die im bayrischen „Zuagroaste“ heißen. Künstler, Bildhauer, Schriftsteller, Politiker … unter ihnen Orlando di Lasso, ein Komponist der Renaissance und Niederländer, Francois Cuvilliés, der Architekt des gleichnamigen Theaters. Dabei war der junge Mann einst als Max Emanuels Hofnarr von Paris nach München gekommen. Nicht zu vergessen Thomas Mann, ein Lübecker, und einer der bedeutendsten Autoren unseres Jahrhunderts.

Die Zeiten und ihre Menschen haben Glück und Elend gesehen und es ist heute wie damals – die 25 Stadtviertel bezeugen ihre Lebendigkeit; der Münchner ist freundlich, gemütlich und hat das Herz am rechten Fleck. Sorge hat er nur wenn es um die Verständigung geht …

Der Münchner Dialekt gehört der mittelbairischen Mundart an und ist durch den starken Zuzug aus anderen Gebieten vom Aussterben bedroht, heißt es auf einer der zahlreichen Münchner Seiten, doch nutzen inzwischen auch immer mehr Menschen die Möglichkeit einen Bairisch-Kurs zu absolvieren.

Geister und himmlischen Beistand

Tradition ist im bayrischen Bewusstsein tief verankert und so trifft die Realität des Alltags in winterlichen Raunächten auf Perchten, die lärmend und scheppernd ihr Unwesen treiben, gewandet in Fellkostüme und mit geschnitzten Holzmasken, zum Fürchten grässlich. Angstvoll erstarrt so mancher Zuschauer, aber die Geisteraustreiber sind natürlich trotz der dämonischen Aufmachung aus Fleisch und Blut. Oder etwas nicht? Sollte sich womöglich unter dem Fell etwas ganz anderes verbergen …

Doch was kann geschehen, wo man sich doch stets dem himmlischen Beistand gewiss ist. Über der Prinzregentenstraße schwebt auf einer korinthischen Säule der Friedensengel mit einem Palmzweig und der Statue der Athene in Händen.

Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig, sagte Albert Einstein über sich, der seine Schulzeit in München verbrachte. Vielleicht konnte ich Sie auch ein bisschen neugierig machen – und Albert würde mich gewiss in einem bestätigen: Alles ist Relativ.

Übrigens: Wer München einmal kennen gelernt hat, der kommt immer wieder, um in die Atmosphäre dieser Stadt einzutauchen und zu genießen. Wie, Sie waren noch nicht in München? Dann wird es aber Zeit für eine Städtereise, auf der auch Sie Ihre große Liebe zu München entdecken können. Reinschmecken und erleben eben!

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Ina May

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