Schellnavigation
Automobilsommer
Besonders beliebt
Schönste Biergärten
- Biergärten von A bis Z
- Die neuesten Biergärten
- Anmelden oder registrieren um einen Biergarten zu empfehlen.
Anmelden
Lageplan
Praktische Informationen
Surftipps
- 25.000 Unterkünfte in den Alpen- jetzt online bei Tiscover buchen!
- Mehr als 300 Top Designer bei YOOX
- Top Kameras für die Reise gibt's bei: www.voelkner.de
- Beruhigt verreisen - mit der richtigen Reiseversicherung
- Günstige Hotels kostenlos buchen
Reiss-Engelhorn-Museen
Die Reiss-Engelhorn-Museen umfassen vier Häuser:
Das Museum Zeughaus in C5, das Museum Weltkulturen in D5, das Museum Schillerhaus in B5 sowie ZEPHYR - Raum für Fotografie in C4.
In den vier Häusern wird Kulturgeschichte der Gegenwart und der Vergangenheit vorgestellt und vermittelt. Umfassende Sammlungen von europäischem Rang werden präsentiert. Zudem gibt es vielbeachtete Sonderausstellungen, die sich als Besuchermagnet erweisen.
Das Museum Zeughaus
Im Museum Zeughaus, in dem früher die Munition aufbewahrt wurde, gibt es im dritten Stock eine detaillierte, spannende Übersicht zur etwas über 400-jährigen Stadtgeschichte Mannheims, die immer wieder vom Krieg, einhergehend mit Zerstörungen, geprägt wurde. Liebevoll zusammengetragen, mit vielen Informationen sind etliche interessante Exponate zu bewundern. Ein Nachbau einer Kinderdraisine ist zu bestaunen. 1815 war auf Indonesien ein Vulkan ausgebrochen, die in die Atmosphäre geschleuderte Asche und der Staub schirmten die Erde von der Sonneneinstrahlung ab. Mehrere Jahre schlechtes Wetter waren die Folge, verbunden mit Ernteausfällen. Dies löste eine Hungersnot aus, an der auch die Pferde starben. In der daraus hervorgehendenen Imobilitätskrise erfand Karl Friedrich Christian Ludwig Freiherr Drais von Sauerbronn in Mannheim die Laufmaschine. Diese Erfindung wirkte nachhaltig über Generationen hinweg und führte einige Jahrzehnte später - ebenfalls in Mannheim - zum ersten Auto.
Ein Nachbau eines der ersten "Benz-Wagens" ist ebenfalls im Museum zu sehen.
Der Tabakanbau wird illustriert vorgestellt, Carl Ludwig hatte ihn eingeführt, um der Region wirtschaftlich zu helfen. Auf der großen Sanddüne, die sich von Darmstadt bis Schwetzingen zieht, gedieh der Tabak hervorragend. Demnächst laufen die EU-Subventionen für Tabak aus und er werden wohl die letzten, immer noch vorhandenen Tabakfelder, aufgelöst.
Besonders reizvoll sind die vielen Bühnenbild-Entwürfe für das Nationaltheater Mannheim.
Im Keller befindet sich die Antikensammlung. In dieser Welt der Griechen, Etrusker und Römer erfährt man viel über das Leben in der Antike, z.B. über Märkte und Handel, Religionsausübung, Orakel und Totenkult, Tempel, Häuser und Paläste, Töpferei, Kleidung und privates Wohnen, Essen, Trinken, Feste und Gelage, Sport und Kriegsführung. Als besonderes Highlight kann man an der Medienstation kurze Texte in Keilschrift, Hieroglyphen, in phönizischer oder griechischer Schrift darstellen lassen.
Und dazwischen? Zwischen den Stockwerken: Porzellan aus der Kurfürstenzeit.
Aktuelle Sonderausstellungen:
Ausstellungsübersicht (Pressetext der REM):
26.2.2012 – 2.9.2012
Sammeln! Die Kunstkammer des Kaisers in Wien
Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Zeughaus C5
Kunstliebhaber erwartet ab dem 26. Februar 2012 ein ganz besonderes Highlight in den Reiss-Engelhorn-Museen: Die Kunst- und Wunderkammer der Habsburger ist zu Gast in Mannheim. Die Ausstellung "Sammeln! Die Kunstkammer des Kaisers in Wien" ist die erste Präsentation in der neu eingerichteten Dependance des Kunsthistorischen Museums Wien (KHM) in den rem.
Mehr als 140 einzigartige Meisterwerke führen die Vielfalt fürstlichen Sammelns vor Augen. Gefäße aus Gold, Bergkristall und Halbedelsteinen, Statuetten aus Bronze und Elfenbein, Objekte aus Kokosnüssen, Straußeneiern und Muscheln, Pietra dura-Arbeiten sowie Tapisserien dokumentieren die Leidenschaft, mit der die Habsburger über die Jahrhunderte raffinierte Kostbarkeiten zusammengetragen haben. Seit zehn Jahren ist die Kunstkammer in Wien wegen Renovierung geschlossen. Nur einzelne Stücke sind in dieser Zeit zu sehen gewesen. In dieser Fülle waren die Schätze der Habsburger außerhalb Wiens jedoch noch nie zu sehen. Da die Kunstkammer im Dezember 2012 wiedereröffnet wird, werden die Stücke auch so schnell nicht wieder auf Reisen gehen. Die Reiss-Engelhorn-Museen bieten mit der Ausstellung "Sammeln!" also eine einmalige Gelegenheit die seltenen Stücke außerhalb Wiens zu bewundern.
11.12.2011 – 30.9.2012
Musik-Welten
Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Bassermannhaus für Musik und Kunst C4, 9
Die Ausstellung „MusikWelten“ stellt Musik als Menschheitsphänomen vor. Musikinstrumente aus allen Kontinenten und vergangenen Epochen zeigen anschaulich, welche zentrale Rolle die Musik in menschlichen Kulturen spielt. Die multimediale Ausstellung bietet nicht nur Wissenswertes rund um die Musik, sondern verspricht dem Besucher ein sinnliches Klangerlebnis.
Durch musikalische Klänge suchen Menschen weltweit den tiefgreifenden Austausch mit Natur, Geistern und Gottheit. Musik prägt und formt in besonderer Weise eingeschworene Gemeinschaften, sei es im sakralen Bereich oder in höfischen Gesellschaften in Afrika, Asien oder Europa. Gleiches gilt für die modernen Anhänger von Rock und Pop. Rhythmen der Musik ergreifen die Menschen auf der ganzen Welt und finden ihren Ausdruck im Tanz.
8.11.2011 – 3.6.2012
Ins Land der Kirschblüte
Japanische Reisefotografien des 19. Jahrhunderts
Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Zeughaus C5, Forum Internationale Photographie
Anlässlich des 150jährigen Jubiläums der deutsch-japanischen Beziehungen, präsentiert das Forum Internationale Photographie (FIP) der Reiss-Engelhorn-Museen die Fotoausstellung „Ins Land der Kirschblüte. Japanische Reisefotografien des 19. Jahrhunderts“. Vom 8. November 2011 bis zum 12. Februar 2012 eröffnen ausgewählte Fotografien dem Besucher einen ganz besonderen Blick auf die Anfänge der Kulturbeziehungen zwischen Deutschland und Japan. 200 größtenteils noch nie gezeigte Reisefotografien laden dazu ein, Japan neu zu entdecken. Der Besucher wandelt entlang der typischen Reiseroute des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Während imposante Städteansichten von der rasch fortschreitenden Industrialisierung und Urbanisierung Japans im Aufbruch zur Moderne zeugen, vermitteln die Fotografien von Teehäusern und kunstvoll angelegten Park- und Tempelanlagen einen faszinierenden Eindruck vom Facettenreichtum und dem Fortbestand traditioneller japanischer Kultur.
Chinesisches Kulturjahr 2012: Mannheim lockt mit hochkarätigem Programm
2012 ist für Deutschland und China ein besonderes Jahr. Vor 40 Jahren nahmen die beiden Länder ihre diplomatischen Beziehungen auf. Deshalb feiert Deutschland das „Kulturjahr China“. Ein Jahr lang stellt das Reich der Mitte sein facettenreiches kulturelles Leben vor. Über 30 Städte beteiligen sich in Deutschland mit zahlreichen Veranstaltungen. Das Zentrum der Aktivitäten in Süddeutschland ist die Stadt Mannheim. Hier wirken verschiedene Partner am Kulturjahr mit. Das Spektrum reicht von Ausstellungen über Tanzvorführungen bis hin zum ersten deutsch-chinesischen Jugend-Fußballturnier.
Eine außergewöhnliche Ausstellung in den Reiss-Engelhorn-Museen gehört ebenfalls zum Mannheimer Jubiläumsreigen. Sie vermittelt ab 16. September unter dem Titel „Architektur jetzt: China“ ein Bild der chinesischen Architektur zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Gezeigt werden die Werke junger und namhafter chinesischer Architekten. Futuristische Modelle stehen hier neben Versuchen die traditionelle chinesische Bauweise zu integrieren. „Seit vielen Jahren beschäftigen wir uns in unseren Ausstellungen regelmäßig mit der faszinierenden und reichen Kultur Chinas. Dass wir passend zum Kulturjahr hier erneut einen Akzent setzen können, freut mich sehr. Es macht mich stolz, dass wir eine solche Präsentation nach Mannheim holen konnten“, so der Generaldirektor der Reiss-Engelhorn-Museen Prof. Alfried Wieczorek.
3.6.2012 – 29.7.2012
Artur Pfau (1909-2002) – Fotograf und Chronist seiner Zeit
Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Weltkulturen D5
Die Reiss-Engelhorn-Museen präsentieren in Kooperation mit dem Stadtarchiv Mannheim ab dem 3. Juni 2012 die Fotografie-Ausstellung „Artur Pfau (1909-2002) – Fotograf und Chronist seiner Zeit“.
Arthur Pfau wurde 1909 in Bad Godesberg geboren. 1937 wurde Mannheim zu seiner Wahlheimat. Pfau schuf eindrucksvolle Bilddokumente, die Mannheim vor, während und nach dem II. Weltkrieg zeigt. Die Ausstellung vereint 150 ausgewählte Fotografien aus seinem Werk. Zu sehen sind neben dem thematischen Schwerpunkt mit Stadtaufnahmen Mannheims auch Architektur- und Industriefotografien, die in ganz Deutschland entstanden sind. Seine Auftragsarbeiten gehen über eine reine Dokumentation hinaus und lassen eine eigenständige künstlerische Bildsprache mit oft harten Kontrasten erkennen. Die Ausstellung ist bis zum 29. Juli im Museum Weltkulturen D5 zu sehen.
Weiterhin zu sehen:
20.5.2012 – 26.8.2012
Hijacked 2
ZEPHYR – Raum für Fotografie, Museum Weltkulturen D5
Ab dem 20. Mai 2012 zeigt ZEPHYR – Raum für Fotografie die Ausstellung „Hijacked 2“ erstmalig in Deutschland. Die Schau präsentiert Arbeiten von 32 jungen deutschen und australischen Fotografen und Fotografinnen und bietet eine breite Auswahl unterschiedlicher fotografischer Positionen. Zu sehen ist die Schau im Museum Weltkulturen D5 der Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim. „Hijacked 2“ wird in Australien und Deutschland in Kooperation mit dem Goethe-Institut Australien präsentiert. Das Projekt startete 2010 im Australian Centre of Photography, Sydney (ACP) und wurde in der Folge in Canberra, Melbourne, Brisbane, Adelaide und Perth gezeigt.
Die Ausstellung präsentiert Fotografien zeitgenössischer Künstler der jüngeren Generation, die abseits des Mainstream vielschichtige Bildwelten aufspüren und in ihrer Fotografie festhalten. Die fotografischen Positionen reichen dabei von eindrücklichen Porträts über spannungsgeladene Dokumentarfotografien bis zu facettenreichen Momentaufnahmen des alltäglichen Lebens oder dessen Inszenierung. Der Bildkosmos zeigt vor allem die junge Generation, die Grenzgänger und Randexistenzen beider Gesellschaften.
Im Zentrum der Ausstellung steht der interkulturelle Bild-Dialog zwischen beiden Ländern sowie dem Betrachter, der eingeladen ist, die unterschiedlichen fotografischen Positionen Australiens und Deutschlands zu entdecken.
13.5.2012 – 13.1.2013
Benedikt und die Welt der frühen Klöster
Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Bassermannhaus für Musik und Kunst C4,9
Mit der Ausstellung „Benedikt und die Welt der frühen Klöster“ entführen die Reiss-Engelhorn-Museen ihre Besucher erneut ins Mittelalter. Ab dem 13. Mai 2012 widmet sich die Ausstellung der europäischen Klosterkultur der Benediktiner. Benedikt von Nursia gilt als Vater des abendländischen Mönchtums. Um das Jahr 529 gründete er in Italien das Kloster Montecassino, das zum Mutterkloster der Benediktiner wurde. Nach der von ihm verfassten Klosterregel leben bis heute Benediktiner auf der ganzen Welt. Die Benediktinerklöster waren Jahrhunderte lang Zentren geistigen Lebens.
Die Schau im Museum Bassermannhaus für Musik und Kunst vereint zahlreiche kostbare Exponate. Sie illustrieren den Alltag der Mönche und verdeutlichen die Bedeutung der Klöster für Bildung, Wirtschaft und Herrschaft. Die Präsentation stellt anschaulich dar, wie die Idee Europas ausgehend von seinen Klöstern Gestalt annahm. Die außergewöhnliche Bedeutung des benediktinischen Erbes für die abendländische Kultur zeigt sich in bedeutenden Handschriften sowie Gold- und Silberschmiedearbeiten von Weltrang. Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 13. Januar 2013.


