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Museum Schillerhaus
Friedrich Schiller verbrachte entscheidende Lebensjahre in der Quadratestadt, und zwar von 1783 - 1785.
Noch während seiner Zeit als Regimentsmedikus in Stuttgart schrieb Schiller "Die Räuber". Die ersten Druckbögen sandte er an den Mannheimer Buchhändler Schwan, der diese dem damaligen Intendanten des Mannheimer Nationaltheaters, Wolfgang Heribert von Dalberg, vorlegte. Dieser brachte das Stück zur Aufführung, über die Zeitzeugen berichteten, dass das Publikum sich ganz entsetzlich erregte und bei der Aufführung "mitging". Schiller war heimlich aus Stuttgart nach Mannheim ins "Ausland" gereist, um der Aufführung beizuwohnen. Sein zweiter nicht genehmigter Besuch in Mannheim blieb dem Herzog Karl Eugen nicht unentdeckt und er untersagte Schiller, der ja in seinen Diensten stand, jegliche weitere schriftliche Betätigung und belegte ihn mit zwei Wochen Arrest. So blieb dem Dichter nur die Flucht nach Mannheim, wo er schließlich nach einigen Umwegen Theaterdichter wurde.
Schiller wohnte zwar nicht in dem Anwesen in B5, 7 sondern zuletzt daneben in B5, 8. Jedoch ist diese letzte Mannheimer Wohnstätte Schillers nicht erhalten geblieben. In der Gedenkstätte kann man aber sehr gut mittels einer multimedialen Inszenierung der damaligen Zeit und dem Leben des genialischen Dichters, dessen Werke der literarischen Epoche des Sturm und Drang und der Klassik zugeordnet werden, nachfühlen.


