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Drais-Route
Er war der "badische Leonardo da Vinci", ein Tüftler und genialer Erfinder, Karl Drais Freiherr von Sauerbronn. Am 12. Juni 1817 begab er sich von seinem Wohnhaus in M1, 8 auf den Weg und lief mit seiner von ihm erfundenen "Laufmaschine" zum Mannheimer Schloss, zur Chaussee, die das Mannheimer Schloss mit der Sommerresidenz des Kurfürsten in Schwetzingen verband, bis zum heutigen Karlsplatz auf der Rheinau zum Relaishaus. Von da aus wieder zurück. Die ungefähr 15 km schaffte Karl in einer guten Stunde.
Die Menschen staunten natürlich nicht schlecht über diesen seltsamen Reiter! Im Jahre 2010 jährt sich der Geburtstag Karl Drais', der während der badischen Revolution seinen Adelstitel ablegte, zu 225. Mal. Aus diesem Anlass wurde die Karl-Drais-Route eröffnet und ausgeschildert, so dass nun jeder die Strecke nachradeln kann.
Sie beginnt beim Haus der Evangelischen Kirche in M1, da wo bis zum Zweiten Weltkrieg noch das Wohnhaus der Drais'schen Familie stand. Weiter gehts zum Schloss, durch die Schwetzinger Stadt vorbei an Lindenhof und Almenhof sowie Neckarau auf den Karlsplatz auf der Rheinau. Hier steht auch als Denkmal die stilisierte Laufmaschine. Hier wendete Karl Drais am 12. Juni 1817 und lief wieder zurück.
Ein Original-Nachbau steht im Reiss-Engelhorn-Museum im Zeughaus, im Ladenburger Carl-Benz-Automuseum wird die Weiterentwicklung der Laufmaschine aufgezeigt, die schließlich zur Erfindung des Automobils durch Carl Benz führte. Ebenfalls in Mannheim!


