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  • Ausstellungsraum Port25
  • Die Mannheimer Wittelsbacher-Ausstellung durchbricht die 50.000-Besucher-Marke
  • Wein
  • Vorstellung des Bandes "Die Wittelsbacher und die Kurpfalz im Mittelalter"
  • Blick durch das Lipsirad auf den Wasserturm
  • Die erste Fotografie der Welt

Mörderischer Erfindergeist

Bahnbrechende Erfindungen wie z.B. Fahrrad und Auto sind das Thema der neuen Krimi-Anthologie rund um die Mör­derische Erfinder­region Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen.

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Mannheim

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Mannheim - die eigentliche Hauptstadt Baden-Württembergs? So sehen es sicherlich viele Mannheimer, was bei den Stuttgartern alte Eifersüchtelein wieder aufleben läßt. In Mannheim verliebt sich der Besucher nach dem zweiten oder dritten Blick, dies läßt die Liebe dafür aber umso tiefer werden, sie ist reifer, als wenn sie nur auf einen oberflächlichen Reiz reagiert.

Starke Kriegsschäden haben ihre Wunden gerissen in die Stadt, vieles wurde neu aufgebaut, nicht historisierend oder nach alten Plänen, sondern neu, im Beton-Geschmack der 1960er Jahre. Glücklicherweise wurde das Schloss rekonstruiert, zumindest die Fassade. Eingebettet liegt die Stadt zwischen Rhein und Neckar, die sich hier vereinigen. Mannheim verfügt über den zweitgrößten Binnenhafens Europas.

Das große Barockschloss, das im Krieg zu 80 % zerstört und liebevoll wieder aufgebaut wurde und heute eine Universität beherbergt, ist sozusagen das Kernstück der Stadt. Nach ihm ist alles ausgerichtet. Linear, quadratisch ist die Innenstadt aufgeteilt und die Quadrate sind eben durchnummeriert. Es kann bei Angabe der Postanschrift passieren, dass der Absender erst Mal in Mannheim anruft und sagt: "Wo soll ich das hinschicken? B7? Soll das eine Straße sein? Da habt ihr euch ja wohl vertippt!"

Die Symmetrieachse, von der aus gezählt wird, ist die breite Straße, die direkt auf das Schloss zuführt. Das Schloss jedoch zeigt der Stadt nur den Rücken. Die Paradeansicht, die "schöne Seite" ist dem ehemaligen Schlossgarten zugeführt, der leider nur noch in rudimentären Resten vorhanden ist und seine einstige Pracht nur noch erahnen läßt. Breite Straßen durchpflügen ihn, führen in den Hafen und nach Ludwigshafen. Auch die Bahn fordert ihre Rechte und hat hier ihre Schienen verlegt. Angelegt wurde das Naherholungsgebiet der Mannheimer auf Wunsch von Stephanie, der französischen Adoptivtochter Napoleons auf deutschem Fürstenthron. Vier Jahrzehnte bewohnte sie das Mannheimer Schloss als Witwenwohnsitz, angeblich sei sie die Mutter Kaspar Hausers, wurde vermutet, belegt wurde es nie.

Über 300 000 Einwohner zählt Mannheim heute und feierte 2007 400-jähriges Stadtjubiläum. Ursprünglich wurde Mannheim als Festungs- und Handelsstadt gegründet. Eine Blütezeit erlebte Mannheim zweifelsohne unter Kurfürst Carl Thedor. Leider wurde der 1777 nach München abberufen (die Münchner verdanken ihm den Englischen Garten), kurz nachdem er sich in Schwetzingen die lichte Sommerresidenz gebaut hatte. Er nahm einen großen Teil seines Stabes mit. Carl Theodor war ein Förderer und Gönner der Künste, sogar Mozart verbrachte hier einige Zeit, versuchte aber vergebens, hier eine Anstellung zu erhalten. Manch einer mag das heute noch bedauern.

Mannheim ist auch eine "Erfinderstadt": Karl Drais erfand seine "Laufmaschine" in Mannheim, Carl Benz baute hier das erste Auto. In der Firma Lanz wurden die ersten Traktoren gebaut.

Dafür hat sich heute Deutschlands einzige POP-Akademie im Jungbusch angesiedelt. Hier werden junge Talente aufs Bestehen in der Musikbranche vorbereitet. Seit Ende 2014 trägt die Stadt den Titel „Mannheim UNESCO City of Music“.

Von der Bundesgartenschau 1975 blieb der Stadt der wunderschöne "Luisenpark" erhalten, die "grüne Lunge" der Stadt. Ein Teil des Parks mit exotischen Bäumen und frei lebenden grasgrün gefiederten Papageien (einem entflogenen Papagei hatte ein tierliebender Züchter einst mitleidsvoll ein Weibchen hinterher geschickt, seitdem vermehren sie sich prächtig) ist frei zugänglich, der prächtig gehegte und gepflegte Teil kostet Eintritt (s. Luisenpark Mannheim) und dient der Naherholung der Städter.

Mannheim liegt in der Metropol-Region Rhein Neckar, dies ist eine regelrechte Erfinderregion. Karl Drais erfand hier seine Laufmaschine, ein Vorläufer des Fahrrads und ebenfalls in den Quadraten baute Carl Benz das erste Automobil.

Große Firmen haben hier ihren Sitz. Bekannt machen die Stadt vor allem auch die "Söhne Mannheims" mit Frontmann Xavier Naidoo. Naidoo lehrt auch an der 2003 gegründeten Popakademie.

Einkaufen läßt es sich in der Quadratestadt ganz famos. Die "Planken", das Wohnzimmer Mannheims, die Fußgängerzone, durch die seltsamer Weise die Straßenbahn fährt, sind gesäumt von einer Reihe von Läden. Aber in den gesamten Quadraten (und nicht nur da) sind Geschäfte verteilt, die das Einkaufen in Mannheim zum Erlebnis werden lassen.

Das kulturelle Angebot ist vielfältig: neben dem Nationaltheater gibt es viele kleine Bühnen, etwa TIG7, Klapsmühl' oder das Schatzkistl. Und die "ganz großen" Konzerte finden in der SAP-Arena statt. Wer Glück hat, kann dafür sogar manchmal günstige Karten auf kleinanzeigen.ebay.de ergattern.

Das Leben in der Quadratestadt ist so lebendig und vielseitig, es macht echt Spaß hier zu wohnen. Über Aktuelles aus der Region informiert die Tageszeitung Mannheimer Morgen,abgekürzt MM.

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