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Fotos

  • Mercedes Benz-Cabriolet
  • Oldtimer im Automuseum Dr. Carl Benz
  • Die alte Werkalle Dr. Carl Benz
  • Das Ladenburger Automuseum Dr. Carl Benz

Praktische Informationen

Adresse
Ilvesheimer Straße 26
68526 Ladenburg
Deutschland

Koordinaten für´s Navigationssystem:

Breitengrad: 49.473858
Längengrad: 8.597347
Öffnungszeiten

Mi, Sa + So 14 - 18 h

Eintrittspreise

Erw. 4 €, Kinder 2.50 €, Familien (mit Kinder unter 14 Jahren) 8 €

Kontakt
Telefon: 
06203/181786
Verkehrsmittel
Hinkommen & Parken: 

kostenlose Parkplätze direkt am Museum

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Automuseum Dr. Carl Benz

 (5 Stimmen)

Das »Automuseum Dr. Carl Benz« ist nicht nur ein Automuseum, das die Geschichte des Automobils darstellt wie viele andere. Denn es befindet sich in den in den Räumen, in denen der geniale Erfinder Dr. Carl Benz einst tatsächlich eine Automobilfabrik betrieb und in denen wirklich Automobile gebaut wurden.

Exponate aus der Anfangszeit des Automobils

Daher kommen Autofans in diesem Museum doppelt auf ihre Kosten: Denn einerseits werden hier liebevoll restaurierte Autos ausgestellt und andererseits kann man hier sehen, wie eine Automobilfabrik in der Zeit aussah als das Automobil gerade erst erfunden worden war. Zwar sind die Produktionsanlagen nicht mehr vorhanden, doch kann man durch ein Fenster auch einen Blick in die historischen Büroräume werfen.

Gleich am Anfang des Rundgangs steht – wie kann es auch anders sein – das erste Automobil der Welt: Der Benz Patent-Motorwagen, für den das Kaiserlich Patentamt Carl Benz am 29.01.1886 unter der Nummer DRP 37435 das Patent erteilte. Es handelt sich hier übrigens nicht um einen Nachbau sondern um ein Original! Es ist der Wagen, der 1889 auf der Weltausstellung in Paris präsentiert wurde. Dieser gelangte dann nach England und kam als Leihgabe des Science Museums London wieder zurück nach Ladenburg.

Aber auch die Baureihe, die in dieser einstigen Fabrik hergestellt wurde und weitere Oldtimer sind hier zu finden. So wird hier mit rund 70 Fahrzeugen die motorisierte Geschichte vom Benz Patent-Motorwagen bis hin zum McLaren Mercedes Formel1-Rennwagen aufgezeigt. Aber auch andere Gegenstände aus der damaligen Zeit sind ausgestellt: So etwa eine Musikbox, Grammophone, ein alter Fernsprechautomat sowie eine "Stempeluhr" zur Arbeitszeiterfassung. Auf diese Art entsteht auch ein spannendes Porträt der damaligen Zeit und den Lebensbedingungen der Menschen.

Und natürlich wird auch an die legendäre Überlandfahrt seiner Ehefrau Bertha erinnert, die diese mit ihren beiden Söhnen 1888 nach Pforzheim unternahm, woran jährlich die »Bertha-Benz-Gedächtnisfahrt« mit Oldtimern und die Bertha Benz Memorial Route erinnert. Den »Sprit« gab’s damals in der Apotheke!

Die liebevoll gestalteten Eintrittskarten, auf welche die Namen der Besucher geschrieben werden, sind Sammelstücke. Wechselnd werden Oldtimer darauf abgebildet. Im Kassenbereich, in welchem die Eintrittskarten gelöst werden, befand sich früher der Sanitätsraum der Fabrik.

Historischer Boden

Den Bau der Ladenburger Fabrik hat Carl Benz 1904 begonnen, also 18 Jahre nachdem er das Automobil in seiner Werkstatt in Mannheim erfunden hatte. Näheres dazu auch unter: Bewegte Zeiten

Zu diesem Zeitpunkt war Carl Benz gerade enttäuscht aus der »Benz & Cie. AG«, wo er bis zu diesem Zeitpunkt bereits fast 3000 Automobile hergestellt hatte, ausgeschieden, weil er sich mit seinen Kapitalgebern nicht über die weitere Modellpolitik einigen konnte. In Ladenburg hoffte er freier arbeiten zu können.

Im Jahr 1905 ließ sich die Familie Benz dann ganz in Ladenburg nieder und bezog das »Carl Benz Haus«, das von der Fabrik nicht weit entfernt ist, in die 1906 die neu gegründete Firma »Carl Benz Söhne« einzog um dort ab 1908 Automobile der »Serie B« zu produzieren. Daher kann man einen angenehmen Spaziergang zwischen den beiden Stätten unternehmen.

Bis 1929 lebte und wirkte der geniale Autoerfinder Carl Benz in Ladenburg, wo er auch seine letzte Ruhestätte fand.

Das Fabrikgebäude war bis 2004 in Familienbesitz. Bis Anfang der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts wurden dort etwa 300 Automobile gebaut. Im Ersten Weltkrieg diente die Fabrik der Überholung von Flugmotoren und im Zweiten Weltkrieg der Produktion von Geschosshülsen. Später arbeitete die Firma »Carl Benz Söhne« als Zulieferer für die Automobilindustrie. 2004 erwarb Winfried Seidel das Anwesen und gründete dort nach einer umfangreichen Renovierung und Instandsetzung das »Automuseum Dr. Carl Benz«.

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