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Erste Bergschwebebahn der Welt
Hinweis zu: Schwebebahn
Die Schwebebahn in Loschwitz, die vom Körnerplatz hinauf auf das Hochplateau östlich des Loschwitzbaches führt, ist als seilgezogene Einschienenhängebahn die erste Bergschwebebahn der Welt. Der Bauantrag wurde bereits 1896 gestellt, die Baugenehmigung 1899 durch die sächsische Regierung erteilt. Am 17.02.1900 begannen die Bauarbeiten und schon am 06.05.1901 fand die Abnahmeprüfung und feierliche Eröffnung der Bahn statt. Seit dem 07.05.1901 verrichtete die Bahn ihren regulären Betrieb.
Sie wurde damals übrigens von einer Dampfmaschine angetrieben! Das Traggerüst besteht aus 22 33 Stützen, von denen aber nur die Stütze 24 fest montiert ist. Die übrigen Stützen sind pendelnd gelagert, so dass sie Längenänderungen an den Fahrschienenträgern (die an die Stützen montiert sind und auf denen je eine Schiene befestigt ist) ausgleichen können, die durch Temperaturschwankungen auftreten.
Die Streckenlänge Loschwitzer Schwebebahn beträgt 273,8 Meter. Auf dieser Strecke wird eine Höhendifferenz von 84,2 Metern überbrückt, wobei die mittlere Steigung bei 33% liegt.
Die Kurve in der Schwebebahn war übrigens nicht von Anfang an geplant: Sie musste in kauf genommen werden, weil das Grundstück, auf dem ursprünglich die Talstation errichtet werden sollte, nocht erworben werden konnte.
Am 19.06.1975 wurde die Loschwitzer Schwebebahn als »Technisches Denkmal« in die Bezirksdenkmalliste aufgenommen und in den Jahren 1981 bis 1991 in mehreren Abschnitten komplett erneuert. Doch bereits in den 1990er Jahren zeigen sich erste Mängel am erneuerten Traggerüst, die bis März 2001 saniert wurden. 2001 wurde übrigens auch der Panoramaaufzug an der Bergstation angebaut und die beiden Aussichtsplattformen angelegt.
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