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Schillerhäuschen
Im kleinen schnuckeligen Gartenhäuschen von Christian Gottfried Körner fand Friedrich Schiller einen Ruhepunkt, wo er an »Don Carlos« arbeiten konnte. Körner hatte den Kollegen in Jahre 1785 nach Dresden eingeladen. Schiller nahm die Einladung gerne an und blieb von September 1785 bis Juli 1787.
Die Sommer wurden - wie in dieser Zeit üblich - natürlich auf dem Land verbracht, wo Körner 1785 in den Dörfchen Loschwitz ein Weinberggrundstück mit einem Wohnhaus in idyllischer Lage erworben hatte.
Am oberen Ende dieses Grundstücks befand sich damals ein Weinpressenhaus, das heute als »Schillerhäuschen« bekannt ist. Denn hier arbeitete Schiller an »Don Carlos« und den Erzählungen »Der Verbrecher aus verlorener Ehre« und »Der Geisterseher«. Außerdem vollendete Friedrich Schiller in dem Gartenhaus seine Ode »An die Freude«.
Heute ist hier ein kleines Museum eingerichtet, in dem Schillers Dresdner Zeit dokumentiert ist. Allerdings ist dieses Museum nur an den Wochenenden geöffnet. Aber der reizende Ort lohnt auf jeden Fall einen Besuch, schon aufgrund seiner Lage.


