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Schloss Bruchsal
Der Bischof von Speyer zog damals von Speyer nach Bruchsal um. Um standesgemäß residieren zu können, ließ er sich ein prachtvolles Schloss errichten, mit dem Bau wurde 1722 begonnen. Es sollte ein Bau nach dem Versailler Vorbild werden.
In den prunkvollen Sälen fanden höfische Feiern statt. Besonders prächtig ist der mit zahlreichen Fresken ausgestattete Marmorsaal. Der Nachfolger des Bischofs, Damian Hugo von Schönborn, ist ebenso wie der darauffolgende Fürstbischof Franz Christoph von Hutten im Kuppelsaal im Deckenfresko verewigt. Leicht, grazil und heiter präsentiert sich der Gartensaal, der auf die Schlossterrasse und zum Garten führt.
Im zweiten Weltkrieg blieb eigentlich nur das zentrale, geniale Treppenhaus, das von Balthasar Neumann gestaltet wurde, erhalten. Seit 1975 erstrahlt das Schloss wieder in seinem barocken Glanz (mit Rokokoelementen), so wie es einst erbaut wurde.
Bei genauerem Betrachten der Fassade fällt ein Detail ins Auge, was wohl mit zum leichten, heiteren Gesamtbild des Schlosses beiträgt: die Fassade ist neben zahlreichen aufgemalten Fresken über und über mit großen Tupfen bedeckt.
Der barocke Schlossgarten wird von den Bruchsalern als grüner Garten inmitten der Stadt geschätzt.


